Langbogen selbst machen: Meine Erfahrungen im Workshop bei Bernd auf Kogelmoos

Waltraud Fröhlich • 12. Oktober 2025

Im Sommer habe ich mit meiner Freundin Claudia übers Bogenschießen geplaudert – und dann nicht mehr daran gedacht. Im Herbst hat sie sich einen Bogenbau-Workshop zum Geburtstag gewünscht und gefragt, ob ich mitkommen mag. Nun ist es so weit: Von Schwaz aus fahren wir mit dem Auto durch idyllische Wäldchen hinauf nach Kogelmoos.



Von weichen und härteren Holzsorten


Nach einem Begrüßungskaffee führt uns Bernd in die Welt der Hölzer ein und erklärt, dass Haselnuss zu den eher weicheren Hölzern zählt, während Robinie ein zweifarbiges Holz ist und die Esche zu den härteren Holzsorten gehört. Für den Bogenbau ist ein sehr gerade gewachsenes Holz von Vorteil.



Entscheidungen treffen über das Körperpendel


Die Auswahl der verschiedenen Hölzer ist vielfältig. Also nehme ich jeden der einzelnen Stämme in die Hand und frage innerlich: „Ist das heute das richtige Holzstück für mich?“ Da, wo ich in meinem Körper ein Zurückweichen spüre, ist das für mich ein Nein. Als ich einen schönen Haselnussstamm mit meiner Hand berühre, gibt mir mein Körper mit einem „nach-vorne-Streben“ ein Ja.



Genaues Augenmaß


Gemeinsam mit Bernd schauen Claudia und ich den jeweiligen Ast gut an: seinen Wuchs, mögliche Astlöcher, Verwachsungen und Ausrichtungen. Ich finde es spannend, wie sich der eigene Blick verändert, wenn ich im Fokus des Bogenbauens bin. Bernd hat mir im Vorfeld, bei einem Telefonat, schon die Haselnuss empfohlen. Claudia traut er zu, ein spannendes Werkstück mit der Esche zu fabrizieren.

Die Hölzer stutzen wir auf unsere Körpergröße. Gemeinsam mit Bernd legen wir die Mitte und den Rücken des Bogens fest. Bernd zeichnet dann jeweils am Stockende eine Waagrechte und Senkrechte ein und markiert die obere Hälfte mit Bleistift. Diese sollen wir nun Schicht für Schicht weghobeln.



Werkbank, Schraubstock und Hobel


Wir spannen die Mitte unseres Astes, die zusätzlich von einem Stück Teppich ummantelt ist, in einen Schraubstock ein. Noch einmal schauen wir uns den Verlauf des Holzes an. Ein paar Millimeter noch drehen – jetzt passt es perfekt. Mit einem Hobel, der zwei Griffe hat und wie ein „U“ aussieht, arbeiten wir uns Schicht für Schicht zur Mitte des Astes – und das auf beiden Enden des Holzstücks. In einer stetig ziehenden Bewegung schneide ich hauchdünne Holzsplitter ab. Dabei arbeiten wir von der Mitte aus nach außen.


Mir wird wärmer. Ich konzentriere mich auf das Abraspeln und denke an nichts mehr. Ich bin froh, dass ich zwei dünne Arbeitshandschuhe anhabe, die meine Hände schützen. Auch der Ehering bleibt in der Geldtasche, um Blasen zu vermeiden. Am Boden sammeln sich die Holzspäne. Mir fällt natürlich der Spruch ein: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“ Immer wieder prüfen wir mit Bernd, wo genau wir hobeln sollen. Und die Zeit vergeht wie im Flug.


Dann ist es Zeit für die Mittagspause, und Bernd verwöhnt uns mit einer ausgezeichneten Kaspressknödelsuppe. So gestärkt geht es weiter mit dem Hobeln und Nachfragen, was weggeschnitten werden darf. Außerdem verdünnen wir nach außen hin die Breite des Stocks.


Zum Abschluss zeigt Bernd, wie er eine Nocke am Ende des Holzstabes einschnitzt. Das schaut wie ein Kopf mit Hals und Schultern aus. Da wird schließlich die Sehne des Bogens festgemacht. Am anderen Ende meines Stabes mache ich es Bernd nach. Ok, fürs erste Mal kommt auch bei mir eine Kopfform heraus. Alles gut abschmirgeln – und wir sind fertig für heute. Am Abend falle ich müde ins Bett.




Langsam nimmt der Bogen Form an


Am zweiten Tag geht es weiter mit dem Hobeln. Durch diese gleichbleibende Bewegung mit dem Ziehmesser mache ich mich mit diesem Werkzeug gut vertraut. So entdecke ich auch, wie sich Holz verhält. Heute kommt das „Tillern“ hinzu. Immer wieder testet Bernd die Biegfreudigkeit des Holzes. Dazu gibt er eine dünne Schnur in die Nocken am Ende des Holzstabes und legt diesen mit der Mitte auf die Till-Wand hinauf. Dann zieht er sachte die Schnur nach unten und hängt sie in einen Haken ein. Wow! Jetzt erkenne ich, wie sich der Bogen formt!


Mit einem Bleistift zeichnet Bernd ein, wo noch Holzschichten weg gehören und wo wir gut aufpassen sollten, damit nicht zu viel abgehobelt wird. Zwischen dem Hobeln greife ich mit den Händen, wie dick die Holzschichten auf beiden Seiten sind. Denn der Bogen sollte auf beiden Enden gleich dünn und gleich breit sein.



Nach flämischer Art oder als unendliche Schleife


Nun darf ich mir eine Farbe für die Sehne meines Bogens aussuchen: Rot, Schwarz, Gelb, Weiß … Mit dem „Körperpendel“ entscheide ich mich für Gelb und für die Anfertigung einer unendlichen Schleife der Sehne. Bernd misst noch einmal den Abstand zwischen den Nocken ab. Von diesem Wert zieht er ungefähr fünf Zentimeter ab. Dann darf ich um vier Stöckchen fünfmal den gelben Kunststofffaden herumführen. Der Faden fühlt sich klebrig an, da er mit Bienenwachs umhüllt wurde. Diese Kunstfaser ist elastisch, was sie zu einem idealen Werkstoff für die Sehne macht.


Dann umgarne ich mit einem schwarzen, reißfesten Faden das Ende der fünf Fäden. Er hat dafür eine extra Spule, damit Fadenring um Fadenring ganz knapp aneinanderliegt. Das wird etwa fünf Zentimeter lang. Bernd zeigt uns einen tollen Trick, wie man ein Fadenende ohne Knoten festmacht. Dann auf der anderen Seite ummanteln, nochmals lösen, und die fünf Fäden werden zu zehn Fäden gelegt. Eine Schlaufe oben und unten noch einmal mit Schwarz festmachen – natürlich wieder mit dem „Vernähtrick“. Fertig ist meine unendliche Schleife.


Claudia wählt für sich die Sehne nach flämischer Art herzustellen. Sie wählt zwei Farben zu je fünf Fäden, jedoch zwanzig Zentimeter länger, als die Sehne sein wird. Nun dreht sie fünf Fäden zu sich zeigend ein, um dieses Fadenbündel nach hinten zu legen. Drehend und nach hinten legend arbeitet sie ihre Schnur ab. Auch sie macht je eine Schleife am Anfang und am Ende.



So spanne ich die Sehne im Bogen ein


Bernd zeigt uns, wie man die Sehne im Bogen einspannt: Also eine Schlaufe bei der unteren Nocke einlegen, mit dem rechten Fuß zwischen Bogen und Sehne hineinsteigen. Der untere Teil des Bogens ist jetzt zwischen dem linken Fußgelenk und der rechten Wade eingeklemmt. So hat man Kraft, das obere Ende des Bogens sachte herunterzudrücken und die obere Schlaufe in der oberen Nocke zu fixieren. Jetzt schaut er aus wie ein richtiger Bogen!

Eins fehlt noch: Bernd befestigt den Bogen noch einmal im Schraubstock. Er nimmt die Spule mit dem schwarzen Faden, legt diesen ein paar Mal auf der Höhe vom Griff an und beginnt mit der Sehne zu schwingen – und … die Spule dreht sich auf wundersame Weise um alle zehn Stränge der Sehne! So wird die Sehne zum Greifen fertig gemacht.



Mit Pfeil und Bogen


Bernd zeigt uns verschiedene Pfeile mit unterschiedlichen Spitzen. Da die Herstellung von Pfeilen sehr aufwendig war und in Schlachten viel Material gebraucht wurde, gab es im Mittelalter drei Berufe rund um das Bogenschießen: Bogenbauer, Pfeilhersteller und Spitzenanfertiger.


Für meinen Pfeil säge ich eine Nut quer zur Holzmaserung des 8,1 mm dicken Holzstabes aus Buche. Gut abschmirgeln – und fertig. Dann wähle ich eine Schablone für die bunten Federn. Für den Pfeilbau sind das Truthahnfedern, weil diese eine gute Festigkeit haben. Die Leitfeder sollte eine andere Farbe als die beiden anderen Federn haben. Das hilft mir später, den Pfeil richtig anzulegen. Dann fixiere ich die Federn mit Malerkreppband und schneide sie am Rand der Schablone aus. Dabei ist es wichtig, dass zwei bis drei Millimeter mehr Federkiel überstehen. Dies brauche ich, damit ich die Federn mit einem reißfesten Faden auf dem Pfeil befestigen kann.


Ich richte die Leitfeder im 90-Grad-Winkel zur Nut aus. Zwei Fingerbreit bleiben Platz bis zum Ende des Pfeils. Dann umwickle ich den Federkiel fest mit einem reißfesten Faden. Im Winkel von 120 Grad richte ich die beiden anderen Federn aus und fange ebenfalls am Kiel an. Den Faden führe ich dann aufwärts strebend rundherum um den Stab nach oben und im Abstand von ungefähr acht Millimetern umwickle ich alle drei Federn. Am Ende richte ich noch einmal die Federkiele zueinander aus und umwickle im letzten Schritt die oberen Federkiele. Ende des Fadens mit dem Trick festmachen.

Bernd schraubt eine Pfeilspitze auf unseren Pfeil – und fertig ist unser Kunstwerk!



Den ersten Pfeil loslassen


Ich stehe quer zum Ziel und halte den Bogen in meiner linken Hand. Mit der rechten Hand gebe ich den Pfeil ganz nach links hinter den Bogen. Nun füge ich die Nut des Pfeils an die Sehne des Bogens und halte die Sehne mit drei Fingern meiner rechten Hand. Der Pfeil ruht auf meiner linken Faust und am Bogen. Ich fixiere das Ziel. Ich atme ein, hebe den Bogen, mein linker Arm ist gestreckt, und ich ziehe die Sehne an. Ich atme aus – und lasse den Pfeil los.


Stolz, freudig und müde fahren Claudia und ich nach Hause zurück.



Fazit


Allen, die mit dem Gedanken spielen, sich selbst einen Langbogen zu bauen, kann ich diesen Workshop bei Bernd wärmstens empfehlen! Meine Angst vor scharfen Werkzeugen hat sich beim Hobeln mit dem Langmesser völlig aufgelöst. Es ist wundervoll, mit eigenen Händen Schicht für Schicht die Bogenform herauszuschälen!


Bernd hat großartiges Wissen rund um den Bogenbau, die Hölzer, steht mit Rat und Tat zur Seite und hat uns kulinarisch sehr verwöhnt! Die Aussicht von Kogelmoos aufs Inntal ist herrlich – und wir wurden mit wunderschönen Sonnenuntergängen belohnt.


Weitere Informationen zu Bernd und seinen Workshops findest du hier:

https://berndpirker.jimdofree.com/ 

von Waltraud Fröhlich • 19. Oktober 2026
Wie Waltraud Fröhlich ihr Yogabuch "Unterrichte Yoga so, wie du atmest" ganz einfach in ein Audioformat umgesetzt hat.
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Ich bin fasziniert, welche Begegnungen mit Menschen mich in meinem Leben geführt haben! In der Reflexion darüber habe ich ein neurografisches Bild gemalt, auf dem jeder Mensch wie ein Knotenpunkt in meinem Leben wirkt. Inspiriert zu diesem Artikel hat mich die Blogparade von Klio – Personal Witch & Business Mentorin. Hier kannst du ihren Blogbeitrag lesen . Mein Weg zum Yoga Am Spielplatz mit meiner ersten Tochter habe ich eine Familie mit gleichaltrigen Kindern kennengelernt. Eine Freundschaft hat sich entwickelt. Dann war das Thema, dass wir Mütter in einen Gymnastikkurs gehen sollten. Gemeinsam gingen wir dann zur Yogastunde, mit dem Effekt, dass dies mein Leben beeinflusst hat. Meine Freundin war drei Mal in der Yogastunde, ich blieb dabei und war meiner damaligen Yogalehrerin treu ergeben. Denn diese 90 Minuten in der Woche gaben mir Ruhe, Kraft und Entspannung. Einen Effekt, den ich sonst nur von kinesiologischen Sitzungen kannte. Als meine erste Yogalehrerin für ein Jahr nach Indien ging, war ich sozusagen „lehrerlos“. Nächste Stufe: die Yogalehrerausbildung Meine andere Freundin, die ich in der Kinderkrippe kennengelernt hatte, stellte mir meine zweite Yogalehrerin vor. Und diese Freundin erzählte mir auch, dass sie genau bei dieser Yogalehrerin die Yogalehrerausbildung machen würde. Ich war berührt und kam ins Grübeln, ob diese Ausbildung auch etwas für mich wäre. Nach einem Monat Nachdenken meldete ich mich auch an. Die Yogalehrerausbildung ging über ein Jahr mit Wochenendblöcken. Für eine Intensivwoche ging es sogar auf die griechische Insel Korfu. Im Yogastudio gab es dann einen Leiterwechsel. Ich bot an, dass ich die beiden grafisch unterstützen könnte, und konnte selbst die Donnerstags-Yogastunde übernehmen. Nächste Stufe: Meine eigene Yogagruppe Dann kam die Coronazeit und dieses Yogastudio schloss seine Türen. Bei einem Spaziergang entdeckte ich bei mir um die Ecke ein Zentrum, das von der Stadt für Nachbarschaftsbegegnungen neu geöffnet hatte. Jetzt unterrichte ich wöchentlich freitags in diesem Stadtteilzentrum. Jedes Mal nach der Yogastunde bin ich so erfüllt und glücklich. Vielleicht denkst du jetzt: Ja, das ist ja schön. Ein Blick in meine Schulzeit verrät allerdings, dass ich mich als Kind sehr schwer im Turnunterricht getan habe. Wenn mir eine Fee gesagt hätte: „Später, wenn du erwachsen bist, wirst du eine Yogalehrerin sein“, hätte ich das damals niemals glauben können. Mein Warum als Yogalehrerin ist, weiterzugeben, dass du für Yoga nicht dünn und nicht sportlich sein und weder den Spagat noch den Kopfstand können musst. Denn für mich geht es im Yoga darum, den eigenen Körper zu spüren, ihn sanft zu dehnen, ihn gezielt zu kräftigen und den Kopf leer zu bekommen. Unterrichte Yoga so, wie du atmest Während meiner damaligen Ausbildung zur Yogalehrerin bin ich durch ein Buch auf das Thema der Atemtypen gestoßen. In dieses Thema habe ich mich hineingefuchst, viel darüber gelesen, es selbst an mir getestet und dann meine Mitmenschen beobachtet. Für die Ermittlung des Atemtyps schaue ich mir das Geburtsdatum an. Denn ich möchte wissen, welche Jahreszeit und welcher Sonnenstand damals waren und welcher Mondzyklus geherrscht hatte. Die Werte von Sonne und Mond vergleiche ich und kann dann den Atemtyp bestimmen. Das Wissen um die Atemtypen setze ich auch in meinen Yogastunden ein. Ich kenne von allen meinen Schülern deren Atemtyp. Ich sage dazu gerne „Sonnenkinder und Mondkinder“. Während der Stunde gebe ich kleine Tipps, die den eigenen Atemtyp unterstützen. Das kann zum Beispiel die Handhaltung im herabschauenden Hund sein. Als ich die KI mit diesen Details gefüttert habe, kam folgende Infografik heraus: :-) :-) :-)
von Waltraud Fröhlich • 24. Juli 2026
Das Sternzeichen Löwe ist in den Monaten Juli und August aktiv und wird dem Element Feuer zugeordnet. Wir genießen den Höhepunkt des Sommers. Da ist diese doppelte Acht am 8. August – kraftvoll und symbolträchtig. Totale Sonnenfinsternis Am 12. August 2026 haben wir um 19:36 Uhr Neumond im Löwen und zugleich eine totale Sonnenfinsternis, die in Grönland, Island und Teilen von Spanien beobachtet werden kann. Ich selbst habe 1999 die Sonnenfinsternis in Bayern angeschaut. Ich kann mich noch sehr gut an dieses spannende Gefühl erinnern, wenn rundherum die Dämmerung herabsinkt, die Sonne komplett verschwunden ist und einige Sterne zu funkeln beginnen. Dieses Erlebnis hat mich sehr beeindruckt. Auf Time-and-Date gibt es dazu eine aktuelle Landkarte . Podcast-Empfehlung Mit Denise Sonderegger habe ich über die Mondzyklen gesprochen – wir haben gemeinsam eine Podcast-Folge aufgenommen. Hier kannst du dir die Folge anhören . Dieser Link führt dich auf YouTube! Die doppelte Acht: Symbol der Unendlichkeit Die Zahl Acht symbolisiert die Unendlichkeit – ein permanentes Auf und Ab im Leben, das Wiederkehren aller Jahreszeiten und Zyklen. Energetische Beziehungsarbeit mit der Acht Mit der liegenden Acht kannst du auch energetische Balance in deine Beziehungen bringen – besonders hilfreich, wenn Spannungen bestehen. So geht die Visualisierung: Stell dir eine liegende Acht vor. Du stehst im einen Kreis, dein Gegenüber im anderen. Beide sollen gleich viel Raum bekommen – vergrößere die Acht bei Bedarf. Atme entspannt, entspanne deinen Körper. Nun färbe die Acht in deinem inneren Bild in goldene und hellblaue Töne. Stelle dir vor, wie aus der Acht eine schimmernde Wand aufsteigt, die euch beide schützt. Der Mittelpunkt der Acht bildet die Verbindung zwischen euch. Verweile in dieser Visualisierung, solange es dir guttut. Dann lass das Bild verblassen, schüttle deine Schultern und deinen Körper gut aus. Atme tief durch und komme ins Hier und Jetzt zurück. Hier ist eine Anleitung für dich . Dieser Link führt auf YouTube. Sonnenrad mit acht Speichen Auch das Sonnenrad, welches ich weiterentwickelt habe, besteht aus acht Speichen. Im Gespräch mit Denise haben wir unsere Erfahrungen damit geschildert. Wenn du darüber mehr wissen möchtest, dann schaue bei mir auf folgender Seite vorbei: Sonnenrad Analemma: Die Lemniskate der Sonne „Analemma“ ist der Begriff für ein Bild, das entsteht, wenn man über ein ganzes Jahr hinweg täglich zur selben Uhrzeit ein Foto der Sonne macht. Legt man diese Bilder übereinander, ergibt sich eine Acht – eine himmlische Lemniskate. Hier kannst du mehr darüber lesen: Link zu Starwalk . Und Robert Quimby zeigt, wie er ein VAnalemma Video gemacht hat. Dieser Link führt auf YouTube Am Sternenhimmel: Finde Sirius Das Löwentor steht auch in Verbindung mit dem Sternbild „Großer Hund“, insbesondere mit dessen hellstem Stern: Sirius. So findest du ihn am Himmel: Suche zuerst den Gürtel des Orion – das sind drei relativ helle Sterne, die eine fast gerade Linie bilden. Besonders im Winter ist dieses Sternbild gut sichtbar. Von diesen drei Sternen aus ziehe eine gedachte Linie nach Osten, etwa achtmal so lang wie der Gürtel selbst – dort findest du Sirius. Noch einfacher geht es mit einer Sternen-App: Ich nutze „SkyView Free“. Zur Kalibrierung bewegst du dein Handy in einer Achterbewegung, bis das Gerät korrekt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist. Ein Kompassstern zeigt dir die Ausrichtung. Wundere dich nicht, wenn du dabei sphärische Klänge hörst – die App hat einen kosmischen Sound im Hintergrund. Element Feuer in der TCM und im Yoga Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Sommer dem Element Feuer zugeordnet. Die Meridiane, die dem Element Feuer zugeordnet sind, sind der Funktionskreis 3-fach-Erwärmer, Funktionskreis Kreislauf-Sexus und der Organfunktionskreis Herzmeridian und Dünndarmmeridian. Diese letzten beiden Meridiane befinden sich an den Armen und alle Yogaübungen und Dehnungen der Arme tun jetzt besonders gut! Ein Beispiel sind die Adlerarme aus dem Yoga: Strecke beide Arme nach vorne. Ein Arm ist höher als der andere. Dann kreuze die Arme und schmiege die Unterarme ineinander. Wenn es dir möglich ist, kannst du den Daumen an deiner Stirn ablegen. Wichtig ist es, trotzdem die Schultern zu entspannen. Bleibe ein paar Atemzüge in dieser Haltung und wiederhole dasselbe einfach andersherum. 
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