Warum ich beim Wandern ein leeres Jausensackerl dabei habe

Waltraud Fröhlich • 19. August 2025

Zurzeit bin ich auf dem Weg zu den Locations, wo ich die Fotos für meinen Tirol Kalender 2026 aufgenommen habe. Das Titelbild mit der Bergkette habe ich auf der Berger Alm – Steinach am Brenner – fotografiert. Für meine Kalendervideos halte ich also zuerst das Kalenderblatt in die Kamera und filme dann die Umgebung ab, wo eben dieses Foto entstanden ist.


Den Tirol Kalender 2026 bekommst du bei mir und im sFachl in der Innsbrucker Altstadt, Riesengasse 3.


Darüber hinaus habe ich noch einen speziellen Mond-Wochenkalender konzipiert, wo du auf einen Blick die Elementfarben der Mondzeichen siehst. Das ist perfekt für eine energetische Planung deiner Termine. In meinen Wochenvideos erzähle ich dir mehr darüber. Und das ist das Video für die Kalenderwoche 35, welches auf der Berger Alm entstanden ist.

Information: Dieser Link führt dich auf YouTube.


Als ich mit meinen Aufnahmen fertig war, schaute ich auf den Boden und überall waren kleine blaue Kugeln, nämlich die Blaubeeren. Bei uns in Tirol sagt man „Moschbeeren“ dazu, und daraus bereite ich die Lieblingsmehlspeise meines Mannes!


Als ich also diesen Schatz an Früchten entdeckt habe, habe ich gleich in meinem Rucksack nach den praktischen Jausensackerln gesucht. Voilà – nun konnte ich entspannt die Beeren aufsammeln. Stück für Stück.


Und am Abend gab es dann diese geliebte Süßspeise für meinen Mann und mich. Einfach herrlich!

Einziger Nachteil: die echten Blaubeeren färben die Zähne und die Zunge blau. ;-)



Und das ist mein Rezept für „Moschbeernocken“ für zwei Personen:


Zutaten:
150 g Dinkelmehl
1/4 l Milch
1 Ei
Salz

 150 g Blaubeeren
Öl zum Braten


Zubereitung:
Fülle das Mehl in eine Schüssel, gib eine gute Prise Salz dazu, schütte die Milch in diese Schüssel und verquirle sofort alles miteinander. Um Klümpchen zu vermeiden, kannst du das Mehl auch in die Milch sieben.


Dann rühre ein ganzes Ei ein. Wenn du Zeit hast, kannst du diese Masse 15 Minuten stehen lassen. Dann gib die Blaubeeren in den Teig.


Heize dein Backrohr vor mit ca. fünfzig Grad, um dort die Laibchen warm zu halten.


Dann erhitze eine Pfanne, gib einen Esslöffel Öl dazu und setze drei Häufchen mit dem Blaubeerenteig in die erhitzte Pfanne. Diese zerfließen sowieso bei mittlerer Temperatur. Nach ein paar Minuten überprüfe die Farbe an der Unterseite der Nocken. Wenn sie eine schöne goldene Farbe haben, kannst du sie umdrehen und von der anderen Seite anbraten. Dann stelle die fertigen Laibchen im Backrohr warm und backe die weiteren in der Pfanne.


Gerne mit Staubzucker warm servieren!

Das i-Tüpfelchen wäre eine Kugel Vanilleeis dazu. :-)

Guten Appetit!

von Waltraud Fröhlich 23. Januar 2026
Mathäus Martin hat eine neue App entwickelt. Diesmal hat er einem KI-Modul einen Coaching-Leitfaden beigebracht. Ja, das ist eine KI mit herzlichem und verständnisvollem Ton. Die 5 BNs in einer Lernplattform Mathäus habe ich vor fünf Jahren in einem Onlinekongress gesehen. Darin hat er erzählt, wie er zu den 5BNs gekommen ist. Er hat die Bücher von Dr. Hamer gelesen und dessen Wissen klar aufbereitet. So klar, dass er eine Datenbank damit gefüttert hat. So ist eine Lernplattform entstanden. Damit habe ich ebenfalls begonnen, die 5BNs zu erforschen. Diese Datenbank funktioniert wie das Lernen mit Vokabelkärtchen. Training mit einer KI In einem weiteren Schritt hat er ein KI-Modul trainiert. Damit kann ich mir nun ein körperliches Symptom Schritt für Schritt mit der KI „übersetzen“ lassen und neue Perspektiven erkennen. Als ich mit der KI über Rückenbeschwerden „gesprochen“ hatte, war ich verblüfft, wie einfühlsam sie mit mir herausgeschält hat, was der ursprüngliche Konflikt gewesen ist. Es ist klar, dass so eine App einen Arzt auf keinen Fall ersetzt. Ich sehe dieses KI-Modul als Begleitung. Mit dem Coaching Leitfaden auf der heißen Spur bleiben Die neueste App von Mathäus ist ein Leitfaden für ein Coaching. Er empfiehlt auf jeden Fall, diese App gemeinsam mit einem anderen Menschen – einem Coach oder Energetiker – durchzugehen. Mit Anja, die ebenfalls diese App gebucht hat, habe ich diese Software getestet. Ich bin angenehm überrascht! Mein Hintergrund ist eine kinesiologische Ausbildung, und ich kann von mir sagen, dass ich sehr gut zuhören kann. So gut, dass ich dann sehr mitfühlend bin und auf der Wellenlänge meines Gegenübers mitschwinge. Dann fällt mir oft nichts Neues ein. Also habe ich Anja zugehört und dann in das KI-Modul eingetippt, worum es geht. Die KI hat dies analysiert und neue Perspektiven entwickelt. Über diese neuen Ideen war ich sehr dankbar. Die KI ist auch auf der Spur geblieben, sodass Anja gar nicht abschweifen konnte. Anja hat mir danach erzählt, wie gut es für sie war, dass ich den „Raum gehalten" habe. Dass ich einfach nur da war, als die neuen Perspektiven sie aufgerüttelt hatten. Meine eigene Erfahrung mit der KI Anja ist mit mir denselben Prozess durchgegangen. Ja, die KI war einfühlsam und auch direkt. So habe ich Muster aus meiner Kindheit entdeckt. Mir wurde ganz klar, wenn ich weiterhin diesem Muster folge, dass dies eine Sackgasse ist. Ich war sehr berührt und habe mir vorsorglich Taschentücher bereitgelegt. Ja, die habe ich gebraucht. Um so wichtiger war es, dass Anja den „Raum gehalten“ hat. Sie hat auch eine eigene Technik angewendet: „CQM - Chinesische Quantum Methode“. So hat sie herausgefunden, ob mich bestimmte Sätze und Formulierungen schwächen und diese energetisch in ein Gleichgewicht gebracht. Jetzt, ein paar Tage danach, fühle ich mich erleichtert. Meine neue Rolle ist erhebend und gibt mir Kraft. Während der Sitzung ist mir ein schönes Bild eingefallen, welches mir hilft, die neue Rolle sicher einzunehmen. Das sind für mich drei Pinguine, die zu mir sagen: "Lächeln und winken". Gewiss kennst du diesen Spruch aus dem Film "Madagaskar". ;-) Die KI ist nun weitere 30 Tage für mich freigeschaltet. So kann ich jederzeit mit der KI reflektieren, wie es mir gerade geht. Natürlich kann ich mich auch bei Anja melden. Mit einem einfühlsamen Menschen an der Seite bekommt die KI ein Herz! Fazit für mich: Diese KI hilft mir, neue Perspektiven aufzugreifen. Sie hält den Fokus, damit nicht vom Thema abgewichen wird. Sie formuliert herzlich und mitfühlend. Sie bleibt dabei einem Coaching-Leitfaden treu. Mathäus hat sein Wissen präzise in eine Software einfließen lassen. Über diese allerneueste Plattform können Mathäus, Anja, alle weiteren Schüler und ich nun Gespräche anbieten, die vom Gesprächsleitfaden der KI unterstützt werden. So entsteht eine KI mit Herz. Eine KI mit einem menschlichen Partner, der den Raum hält, wenn die KI ins Schwarze trifft. 
von Waltraud Fröhlich 17. Januar 2026
Die Endentspannung im Yoga ist das Geschenk für Yogapraktizierende. „I do it for Savasana“ habe ich vor langer Zeit in einem Artikel über Yoga gelesen. Wenn ich mich an meine eigenen Anfänge im Yoga zurückerinnere, ist es auch genau so. Während der Yogastunde habe ich mich angestrengt, aber immer im Bewusstsein, dass ich mich am Ende der Yogastunde ausruhen darf. Bei meiner ersten Yogalehrerin Andrea war ich auch um jede Pause zwischen den Asanas dankbar. Da habe ich gerne die Übung ausgehalten. Danach war dieses Innehalten und Nachspüren. Das ist eben so anders, als es während der Schulzeit in den Turnstunden war. Savasana - das Ausruhen am Ende der Yogastunde - hat folgende Vorteile: Der ganze Körper entspannt sich muskulär . Das geschieht dadurch, dass wir am Rücken liegen. Dabei lassen wir die Zehenspitzen nach außen fallen und dies bewirkt eine sich öffnende Rotation im Leistenbereich. Die Arme liegen neben dem Körper am Boden. Die Handflächen sind nach oben geöffnet. Das Nervensystem entspannt sich . Denn der Körper liegt auf einer geraden, ebenen und härteren Unterlage. Die offenen Handflächen sagen folgende Botschaft: „Hier bin ich sicher.“ So dürfen sich Ruhe, Loslassen und eine tiefe Entspannung einstellen. Das Atmen bekommt Raum . Dies ist besonders für den lunaren Atemtyp von Vorteil, da dies sein Einatmen in den Brustkorb unterstützt. Auch der solare Atemtyp profitiert, da das Atmen bis in den Bauch Raum erhält. Hie und da könnte der solare Atemtyp die Bauchlage während Savasana ausprobieren, da dies sein tiefes aktives Ausatmen unterstützt. In dieser Haltung fallen die Fersen nach außen, die Arme sind angewinkelt und der Kopf ist seitlich gedreht. Die Augen sind geschlossen und so fallen visuelle Reize weg. Dies hilft, mehr bei sich selbst anzukommen. Tipp: Sollte gerade dadurch ein Gedankenkarussell in Schwung kommen, hilft es sich vorzustellen, dass jeder Gedanke wie eine Wolke am Himmel weiterzieht. Lautloses innerliches Rückwärtszählen hilft ebenfalls den Geist zu beruhigen. All dies bewirkt, dass wir zu einem Zustand wie vor dem Einschlafen kommen. Genau dieser Zustand macht das Gefühl von Kraft tanken, Ausruhen und wieder erfrischt werden aus. Ziel ist es eben körperlich entspannt, aber zugleich geistig entspannt und wach zu bleiben. Aber mach dir nichts draus, falls du einmal einschläfst. Das ist ein Zeichen, dass der Körper Schlaf braucht. Um meine Yogaschülerinnen aus Savasana wieder zurückzuholen, sage ich immer dieselben Worte: „Wir atmen tiefer. Wir spüren den Boden unter uns. Wir bewegen die Zehenspitzen und die Fingerspitzen. Wer mag, kann den Kopf von Seite zu Seite rollen. Dann rollen wir uns alle auf eine Lieblingsseite. Da bleiben wir eingekuschelt liegen. Wir spüren das Getragen Sein von der Erde. Dann stützen wir uns mit der oberen Hand ab und kommen über die Seite wieder ins Sitzen. Wir legen unsere Hände auf das Herz und spüren zu unserem Herzschlag. Über unser Herz kommen wir alle wieder in das Hier und Jetzt zurück. Danke!“ Dieselben Worte sind für meine Yogis ein Signal, um am Ende der Endentspannung leichter wach zu werden. Information zum Liegen auf der Lieblingsseite: Der solare Atemtyp liegt lieber auf der linken Körperseite, da der Druck auf das Herz, seinen Atemtyp unterstützt. Der lunare Atemtyp liegt lieber auf der rechten Seite, da das Herz hier mehr Raum erhält und das ist gut für seine aktive Einatmung. Beobachte dich selbst dabei, was dir guttut. Zu neunzig Prozent stimmt die Lieblingsseite beim seitlichen Liegen mit dem Atemtyp überein. Weitere Informationen gibt es in meinem Buch: „Unterrichte Yoga so, wie du atmest.  Atemtypen verstehen und Yogastunden leichter planen.“
von Waltraud Fröhlich 30. Dezember 2025
Ich habe dir ja im Dezember-Newsletter erzählt, dass ich über das Wochenende in Venedig war. Von Innsbruck aus sind es nur fünf Stunden mit dem Zug. Mit meiner Familie fahre ich fast alle zwei Jahre in die Lagunenstadt. Im März 2024 habe ich die Fotos für den Venedig-Kalender gemacht. Und nun wollte ich dieselben Fotolocations wieder aufsuchen und ein Video mit Kalender und Fotospot aufnehmen. Dafür habe ich mich vorbereitet und auf einem Plan jene Stellen eingezeichnet, an die ich mich erinnert habe. Zwei Plätze habe ich zusätzlich über die Fotorecherche bei Google wiedergefunden. Giudecca - Insel und Stadtteil in Venedig Auf der Giudecca – das ist eine Insel südlich vom Markusplatz – befindet sich eines unserer liebsten Restaurants. Es heißt Da Crea . Rundherum sind Trockendocks und hohe Lagerhallen, wo die Schiffe während des Winters unterkommen. Im März 2024 hatte dort eine venezianische Gondel im Sonnenlicht geglitzert. Dieses Foto habe ich für das Kalenderblatt September ausgewählt.
von Waltraud Fröhlich 17. November 2025
Engel basteln mit Federn, Tschurtschen und einem Kopf aus Papiermaché
von Waltraud Fröhlich 17. November 2025
Viele Menschen setzen sich mit ihrem Körper, ihren Symptomen und Krankheiten auseinander, um zu verstehen, welche Botschaft dahintersteckt und was der Körper eigentlich sagen will. Dr. med. Rüdiger Dahlke Im deutschsprachigen Raum denke ich dabei besonders an Rüdiger Dahlke , der immer wieder dazu ermutigt, der Intelligenz des eigenen Körpers zu vertrauen und die Lebensweise auf natürliche Art zu harmonisieren. Seine Buchtitel sprechen für sich: „Krankheit als Symbol“, „Krankheit als Sprache der Seele“, „Krankheit als Weg“ … Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert In Österreich hat sich Christian Schubert intensiv mit der Psychoneuroimmunologie beschäftigt. Er beobachtete, wie seine Patientinnen und Patienten enorme Fortschritte machten, sobald sie sich mehr auf Entspannung und eine Veränderung ihres Alltags einließen. Seine Bücher wie „Die Geometrie der Seele“, „Immunsystem neu gedacht“ oder „Was uns krank macht – was uns heilt“ zeigen eindrucksvoll die Verbindung zwischen Psyche und Immunsystem. Lise Bourbeau Aus Kanada stammt die Autorin Lise Bourbeau , deren Buch „Dein Körper sagt: ›Liebe dich!‹“ viele Menschen berührt hat. Darin beschreibt sie die physischen und emotionalen Blockaden, die hinter Symptomen stehen. Ab Seite 28 bezieht sie sich auf den deutschen Arzt Dr. Hamer , der ein umfassendes System hinter allen Krankheiten beschrieben hat. Dr. Hamer unterschied zwischen kalten und heißen Krankheiten und fand heraus, dass hinter jedem Symptom ein spezifischer Konflikt stehe. Seine Werke sind sehr umfangreich und komplex – umso erstaunlicher ist es, dass Mathäus Martin sich so tief in diese Literatur vertieft und sie in eine leicht anwendbare Computersoftware übersetzt hat. App von Mathäus Martin Entstanden ist eine App , mit der man einerseits das System der 5BNs (Fünf Biologischen Naturgesetze) selbstständig erlernen kann und andererseits gezielt Symptome eingibt, um zum zugrunde liegenden Konflikt zu gelangen. Zusätzlich hat Mathäus eine interne KI mit umfangreichen Daten gespeist, sodass man heute direkt mit dieser KI sprechen kann. Durch einfühlsame, sorgfältig gestaltete Fragen hilft sie dabei, den Kern des Konfliktes zu erkennen und ihn zu lösen. Ist der Konflikt erst gelöst, kann auch der Körper das Symptom loslassen – und findet zurück ins eigene Gleichgewicht. Ich selbst habe Bücher von Dahlke, Schubert und Bourbeau gelesen und sie stehen in meinem Bücherregal. Bei Mathäus habe ich einen großen Kurs absolviert und bin begeistert von seiner klar strukturierten App. So erspare ich mir den mühsamen Weg durch die komplexe Originalliteratur von Dr. Hamer. Ein eigenes Thema und Symptom habe ich mit der KI der App durchgesprochen – und war überrascht, wie einfühlsam und treffend ihre Antworten waren. Da ich Mathäus persönlich aus seinen Online-Kursen und Vorträgen kenne, ist mir klar, warum die KI so angenehm und wertschätzend durch den Prozess führt. In ihr steckt nämlich seine eigene feine Art. Ich kann seine App "Das komplette 5BN System für Dein Zuhause" und alle seine Workshops von ganzem Herzen empfehlen. Zur Information: Das ist ein Affiliatelink. Der Preis der App bleibt derselbe; für eine erfolgreiche Weiterempfehlung erhalte ich einen Anteil.
von Waltraud Fröhlich 6. November 2025
Hast du schon deine Weihnachtsgeschenke?
von Waltraud Fröhlich 24. Oktober 2025
Vorbereitung der Rauhnächte für das Merku r jahr 2026
von Waltraud Fröhlich 12. Oktober 2025
Im Sommer habe ich mit meiner Freundin Claudia übers Bogenschießen geplaudert – und dann nicht mehr daran gedacht. Im Herbst hat sie sich einen Bogenbau-Workshop zum Geburtstag gewünscht und gefragt, ob ich mitkommen mag. Nun ist es so weit: Von Schwaz aus fahren wir mit dem Auto durch idyllische Wäldchen hinauf nach Kogelmoos. Von weichen und härteren Holzsorten Nach einem Begrüßungskaffee führt uns Bernd in die Welt der Hölzer ein und erklärt, dass Haselnuss zu den eher weicheren Hölzern zählt, während Robinie ein zweifarbiges Holz ist und die Esche zu den härteren Holzsorten gehört. Für den Bogenbau ist ein sehr gerade gewachsenes Holz von Vorteil. Entscheidungen treffen über das Körperpendel Die Auswahl der verschiedenen Hölzer ist vielfältig. Also nehme ich jeden der einzelnen Stämme in die Hand und frage innerlich: „Ist das heute das richtige Holzstück für mich?“ Da, wo ich in meinem Körper ein Zurückweichen spüre, ist das für mich ein Nein. Als ich einen schönen Haselnussstamm mit meiner Hand berühre, gibt mir mein Körper mit einem „nach-vorne-Streben“ ein Ja. Genaues Augenmaß Gemeinsam mit Bernd schauen Claudia und ich den jeweiligen Ast gut an: seinen Wuchs, mögliche Astlöcher, Verwachsungen und Ausrichtungen. Ich finde es spannend, wie sich der eigene Blick verändert, wenn ich im Fokus des Bogenbauens bin. Bernd hat mir im Vorfeld, bei einem Telefonat, schon die Haselnuss empfohlen. Claudia traut er zu, ein spannendes Werkstück mit der Esche zu fabrizieren. Die Hölzer stutzen wir auf unsere Körpergröße. Gemeinsam mit Bernd legen wir die Mitte und den Rücken des Bogens fest. Bernd zeichnet dann jeweils am Stockende eine Waagrechte und Senkrechte ein und markiert die obere Hälfte mit Bleistift. Diese sollen wir nun Schicht für Schicht weghobeln. Werkbank, Schraubstock und Hobel Wir spannen die Mitte unseres Astes, die zusätzlich von einem Stück Teppich ummantelt ist, in einen Schraubstock ein. Noch einmal schauen wir uns den Verlauf des Holzes an. Ein paar Millimeter noch drehen – jetzt passt es perfekt. Mit einem Hobel, der zwei Griffe hat und wie ein „U“ aussieht, arbeiten wir uns Schicht für Schicht zur Mitte des Astes – und das auf beiden Enden des Holzstücks. In einer stetig ziehenden Bewegung schneide ich hauchdünne Holzsplitter ab. Dabei arbeiten wir von der Mitte aus nach außen. Mir wird wärmer. Ich konzentriere mich auf das Abraspeln und denke an nichts mehr. Ich bin froh, dass ich zwei dünne Arbeitshandschuhe anhabe, die meine Hände schützen. Auch der Ehering bleibt in der Geldtasche, um Blasen zu vermeiden. Am Boden sammeln sich die Holzspäne. Mir fällt natürlich der Spruch ein: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“ Immer wieder prüfen wir mit Bernd, wo genau wir hobeln sollen. Und die Zeit vergeht wie im Flug. Dann ist es Zeit für die Mittagspause, und Bernd verwöhnt uns mit einer ausgezeichneten Kaspressknödelsuppe. So gestärkt geht es weiter mit dem Hobeln und Nachfragen, was weggeschnitten werden darf. Außerdem verdünnen wir nach außen hin die Breite des Stocks. Zum Abschluss zeigt Bernd, wie er eine Nocke am Ende des Holzstabes einschnitzt. Das schaut wie ein Kopf mit Hals und Schultern aus. Da wird schließlich die Sehne des Bogens festgemacht. Am anderen Ende meines Stabes mache ich es Bernd nach. Ok, fürs erste Mal kommt auch bei mir eine Kopfform heraus. Alles gut abschmirgeln – und wir sind fertig für heute. Am Abend falle ich müde ins Bett. 
von Waltraud Fröhlich 2. September 2025
Wann geht der Mond am Himmel auf?
von Waltraud Fröhlich 25. August 2025
Ich bin Teil eines wunderbaren Projektes, wo wir für den Frieden und für unsere Herzenswünsche tanzen. Vor zwei Jahren habe ich Marlies kennengelernt, die von ihrem Friedensprojekt erzählt hat. Das ist „Danza de la Vida“, wo um einen Baum getanzt wird. Ursprünglich kommt dieser Reigen aus Frankreich, wo sogar vier Tage lang getanzt wird. Sie hat dies vor mehr als neunzehn Jahren gemacht und damals ihren Herzenswunsch, einen Partner an ihrer Seite zu haben, wach getanzt. Letztes Jahr im Frühling hat sie mich dann zu „ihrem“ Baum in Südtirol in Castelfeder mitgenommen. Dieser Ort ist etwas südlich von Bozen auf einer Anhöhe im Osten. Die Landschaft dort ist einfach märchenhaft und bezaubernd. Einerseits kleine Wälder, die natürlich belassen sind, wo sich auch alte Baumreste fantasievolle Formen entwickeln. Dann gibt es dort Wiesen, wo sanfte Felsplatten im Sonnenlicht aufgewärmt werden. Und dann diese wundervolle alte Eiche mitten auf einem großen freien Feld. All das ist einfach magisch! Einfach nur, wenn du dort bist. Danza de la Vida 2024 und 2025 Letztes Jahr im August 2024 machte ich also bei meinem ersten Danza de la Vida mit. In den Vorbereitungen dazu, haben wir in den Wäldern rund um Castelfeder Äste, Blumen, getrocknete Blätter gesucht und aus diesen Utensilien einen stabilen Rahmen geformt. Ich hatte sogar das Glück ein Aststück zu finden, welches wie ein C geformt war. Und so musste ich nur noch eine Seite mit einem anderen Ast verbinden und hatte sogleich meinen Rahmen fertig! Im nächsten Schritt nahm uns Marlies mit auf eine schamanische Seelenreise, wo wir unserem Krafttier begegnen sollten. Das ist eine so Art geführte Meditation, wo ich innerlich ganz still werde und mich selbst auf die inneren Bilder einlasse, die mir da begegnen. Die Bilder, die da auftauchen, sind die Krafttiere. Auf Leder malen wir dann unsere Krafttiere. Und dieses Leder spannen wir anschließend in unseren Rahmen ein. Letztes Jahr war mein nächster Glücksgriff folgender: Ich suchte mir also ein Leder mit einer angenehmen Schattierung aus. Legte dieses auf meinen Rahmen, wendete das Leder einmal um und es passte perfekt in die Rundungen meines Rahmens. Ich war einfach nur überrascht, wie alles ineinanderpasste. Das war für mich ein schönes Zeichen, dass ich im Einklang mit diesem Fest und der Natur war! Nun gilt es unser Schild noch zu schmücken. Marlies, die früher Kindergartenleiterin war, hat unzählige Schachteln mit Perlen, Bänder, Wolle, Farben, Glöckchen, Federn ... mitgebracht. Und ich fühlte mich wie im Schlaraffenland und wie ein kleines Kind, das aus dem Vollen schöpfen durfte und einfach nur basteln konnte, mit all diesen Utensilien. Dann sind die Schilder fertig. Diese werden über Nacht aufgehängt, damit sie sich untereinander bekannt machen können und Geschichten erzählen können, von unseren Wünschen, die wir im Herzen tragen. Am nächsten Tag bereiten wir den Platz unter dem Baum für das Tanzen vor. Wir entfernen Steine und heruntergefallene Äste. Aus dem Learning vom vergangenen Event habe ich mir eine Akkusense ausgeliehen und dieses Mal im August 2025 trimme ich damit das Gras auf unserem Tanzfeld. Gemeinsam packen wir an, um unser Tanzterrain vorzubereiten. Daneben ist noch Zeit, um zur Ruhe zu kommen, die Landschaft zu genießen, im Pool des Gästehauses Castelfeder sich abzukühlen, in nette Gespräche mit den anderen Tanzenden zu kommen. Dann bleiben noch zwei Sachen zu basteln, nämlich die „Antennen“. Auf je zwei Stöckchen kleben wir Federn auf und befestigen eine Schnur darum. Diese Schnur legen wir dann um unsere Handgelenke, damit wir beim Tanzen die Stöckchen auch einmal auslassen können, ohne diese auf den Boden legen zu müssen. Und das andere ist, dass wir uns selbst schmücken mit einem Tuch um die Beine und einem Haarband. Idealerweise hat das Tuch Fransen, damit sich die unsichtbaren „Elfen“ daran festhalten können und mit uns mittanzen können. Barfuß tanzend ... Am Tanztag gehen wir gemeinsam zum Baum. Wir hängen unsere Schilder rund um den Baum auf. Richten uns noch einen Platz zum Ausruhen her. Das sind zum Beispiel Strandmuscheln oder einfach nur eine Matte oder ein Stuhl. Geschmückt betreten wir den „Tanzsaal“ durch den Bogen im Süden. Jeder von uns nimmt seinen im Kreis ein. Die rhythmische Musik begleitet uns, während wir von unserem Schild und Krafttier mit unseren „Antennen“ aus Federn die Intentionen aufnehmen und dann tanzen wir zum Baum. Dort streichen wir mit den Antennen unsere Wünsche auf den Baumstamm. Wir geben ihm noch eine Gabe als Dank. Das können mitgebrachte Kräuter, Mehl oder Körner sein. Und dann tanzen wir wieder zurück zu unserem Platz. Dabei schauen wir immer mit unserem Herzen zum Baumstamm. Letztes Jahr habe ich Marlies bewundernd, weil sie die ganze Zeit barfuß getanzt hatte. Und so war sie mir ein Vorbild für dieses Jahr, wo ich gleich am Anfang des Tanzes selbst die Schuhe ausgezogen hatte. Achtsam tanze ich nach vorne zum Baum. Schritt für Schritt fühle ich den warmen Boden unter mir. Dann fühle ich Kühle unter meiner rechten Ferse. Ich schaue hin und es ist die Blattrose eines Löwenzahns. Ich höre die Musik, bewege mich im Rhythmus der Musik. Bin ganz eins mit allem, mit mir herum. Ich habe die Stimmung am Tanztag mit meinem Handy festgehalten. Wenn du dieses Video sehen möchtest, dann wende dich an mich. Castelfeder 2026 Nächstes Jahr werde ich vom 20. bis zum 25. Juli 2026 wieder mittanzen! Ich freue mich jetzt schon! Wenn du mehr über dieses Event wissen möchtest, dann melde dich bei mir oder schaue auf die Homepage von Marlies . Ein Dokumentarfilm über das „Earthing“ Was für ein schöner „Zu-Fall“! In einer Gruppe wurde ein Film über das „Earthing“ geteilt. Ein Amerikaner namens Clint Ober ist in der Nähe eines Stammes aufgewachsen. Durch diese Begegnung hat er entdeckt, dass barfuss gehen, dem Körper so guttut. Bei Minute 15 zeigt er mit einem Gerät, wie er barfuß stehend geerdet ist und mit Turnschuhen mit einer Gummisohle eben nicht. Clint erklärt weiter, warum Stromkabel und Fernsehkabel geerdet sein müssen, damit ein möglicher Blitz in die Erde abgeleitet wird. Zitat:„Wir leben ohne es zu wissen auf einer riesigen Batterie“. Die Erde ist negativ geladen, die Sonne strahlt auf die Ionospäre und diese ist positiv geladen - in einer Höhe von 100 Metern. Durch das barfuß gehen, nehmen wir Elektronen auf. Durch eine schwere Krankheit, begann er sein Leben auf den Kopf zu stellen. Als Techniker erkannte er, dass Elektronik und Computer geerdet sein müssen. Und da kam er auf den Gedanken, dass wir Menschen wohl auch mit der Erde verbunden sein sollten. Er machte einen Test und legte aus seinem Bett Kabel in die Erde. Das erste Mal wachte er ohne Schmerzen auf! Mit einem Arzt begann er Studien über das Erden zu machen. Steven Sinatra erwähnte, dass es bei Krankheiten um chronische stille Entzündungen geht. Kollagen nimmt Elektronen auf und gibt diese bei Verletzungen wieder ab. Weiße Blutkörpchen setzen an der verletzen Stelle freie Radikale freie. Der geschädigten Zelle werden so die Elektronen entrissen und diese damit zerstört. Zuviele freie Radikale können aber auch gesunde Zellen angreifen. Das Immunsystem reagiert darauf und sendet ein weiteres weißes Blutkörpchen dahin und es entsteht eine Kettenreaktion. Clint überlegt logisch, dass dies besonders dann passiert, wenn der Körper nicht geerdet ist. Es geht um die Elektronentransportkette, und das läuft in den Mitochondrien ab. Dort wird ATP erzeugt, das ist unsere Energie. Und im Blut selbst werden die Zellen durch die vermehrten Elektronen voneinander abgestoßen und das Blut bekommt bessere Fließeigenschaften. Deepak Chopra erzählt im Film, dass auch Meditation durch Erdung besser funktioniert und wir so im natürlichen Rhythmus von Erde und Kosmos eingebunden sind. Zitat: „Erdung löscht gewissermaßen das Entzündungsfeuer im Körper.“ „Kiss the ground“ ist eine Bewegung, die das Erden öffentlich machen will. Ein weiteres Thema ist die neuronale Entzündung, die sich in Depressionen ausdrücken kann. Zitat Amy Smart: „Wir sind elektrische Wesen und wir sind ständig von künstlichen überstimulierenden Einflüssen umgeben. ... Es ist als würden wir die Lebensenergie durch unsere Füße aufsaugen. Es ist schwer, weil es so einfach ist. ... Wenn du draußen in der Natur bist, dann spürst du, dass da etwas Größeres ist als du. Und plötzlich spürst du, wie wertvoll das ist. “ Zitat Clint Ober: „Ja, sobald man sich erdet, beruhigt sich das sympathische Nervensystem. Und mit der Zeit können sich auch die Nebennieren erholen. ... Geh nach draußen. Ziehe deine Schuhe aus. Stell dich barfuß auf die Erde oder setze dich hin. Lege deine Füße und deine Hände auf den Boden. Du wirst sofort spüren, wie der Schmerz und die Entzündung auf deinem Körper weichen. Ich habe mein Leben zurückbekommen!“ Das ist der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=eaZoPVXVq5w Info: Dieser Link führt dich auf YouTube. Weitere Informationen: EarthingMovie.com Energetische Technik In Access Consciousness gibt es einen Körperprozess, also ein energetisches Handauflegen, und der heißt "Wiederherstellung der Verbundenheit mit der Erde". Mehr Informationen darüber bekommst du bei mir! Schreib mir!  Ein Geschenk für dich In meiner Schatzkiste bekommst du ein PDF mit den keltischen Bäumen im Jahreskreis.
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