Mein Warum: Entspannung im Rhythmus von Sonne und Mond
Ich bin fasziniert, welche Begegnungen mit Menschen mich in meinem Leben geführt haben! In der Reflexion darüber habe ich ein neurografisches Bild gemalt, auf dem jeder Mensch wie ein Knotenpunkt in meinem Leben wirkt. Inspiriert zu diesem Artikel hat mich die Blogparade von Klio – Personal Witch & Business Mentorin. Hier kannst du ihren Blogbeitrag lesen.
Mein Weg zum Yoga
Am Spielplatz mit meiner ersten Tochter habe ich eine Familie mit gleichaltrigen Kindern kennengelernt. Eine Freundschaft hat sich entwickelt. Dann war das Thema, dass wir Mütter in einen Gymnastikkurs gehen sollten. Gemeinsam gingen wir dann zur Yogastunde, mit dem Effekt, dass dies mein Leben beeinflusst hat.
Meine Freundin war drei Mal in der Yogastunde, ich blieb dabei und war meiner damaligen Yogalehrerin treu ergeben. Denn diese 90 Minuten in der Woche gaben mir Ruhe, Kraft und Entspannung. Einen Effekt, den ich sonst nur von kinesiologischen Sitzungen kannte.
Als meine erste Yogalehrerin für ein Jahr nach Indien ging, war ich sozusagen „lehrerlos“. Meine andere Freundin, die ich in der Kinderkrippe kennengelernt hatte, stellte mir meine zweite Yogalehrerin vor. Und diese Freundin erzählte mir auch, dass sie genau bei dieser Yogalehrerin die Yogalehrerausbildung machen würde. Ich war berührt und kam ins Grübeln, ob diese Ausbildung auch etwas für mich wäre. Nach einem Monat Nachdenken meldete ich mich auch an.
Die Yogalehrerausbildung ging über ein Jahr mit Wochenendblöcken. Für eine Intensivwoche ging es sogar auf die griechische Insel Korfu. In jener Woche war ich wie ausgewechselt und voller Freude.
Im Yogastudio gab es dann einen Leiterwechsel. Ich bot an, dass ich die beiden grafisch unterstützen könnte, und konnte selbst die Donnerstags-Yogastunde übernehmen.
Dann kam die Coronazeit und dieses Yogastudio schloss seine Türen. Bei einem Spaziergang entdeckte ich bei mir um die Ecke ein Zentrum, das von der Stadt für Nachbarschaftsbegegnungen neu geöffnet hatte. Jetzt unterrichte ich wöchentlich freitags in diesem Stadtteilzentrum.
Jedes Mal nach der Yogastunde bin ich so erfüllt und glücklich.
Vielleicht denkst du jetzt: Ja, das ist ja schön. Ein Blick in meine Schulzeit verrät allerdings, dass ich mich als Kind sehr schwer im Turnunterricht getan habe. Wenn mir eine Fee gesagt hätte: „Später, wenn du erwachsen bist, wirst du eine Yogalehrerin sein“, hätte ich das damals niemals glauben können.
Mein Warum als Yogalehrerin ist, weiterzugeben, dass du für Yoga nicht dünn und nicht sportlich sein und weder den Spagat noch den Kopfstand können musst.
Denn für mich geht es im Yoga darum, den eigenen Körper zu spüren, ihn sanft zu dehnen, ihn gezielt zu kräftigen und den Kopf leer zu bekommen.
Während meiner damaligen Ausbildung zur Yogalehrerin bin ich durch ein Buch auf das Thema der Atemtypen gestoßen. In dieses Thema habe ich mich hineingefuchst, viel darüber gelesen, es selbst an mir getestet und dann meine Mitmenschen beobachtet.
Für die Ermittlung des Atemtyps schaue ich mir das Geburtsdatum an. Denn ich möchte wissen, welche Jahreszeit und welcher Sonnenstand damals waren und welcher Mondzyklus geherrscht hatte. Die Werte von Sonne und Mond vergleiche ich und kann dann den Atemtyp bestimmen.
Das Wissen um die Atemtypen setze ich auch in meinen Yogastunden ein. Ich kenne von allen meinen Schülern deren Atemtyp. Ich sage dazu gerne „Sonnenkinder und Mondkinder“.
Während der Stunde gebe ich kleine Tipps, die den eigenen Atemtyp unterstützen. Das kann zum Beispiel die Handhaltung im herabschauenden Hund sein.
Als ich die KI mit diesen Details gefüttert habe, kam folgende Infografik heraus. :-)

Im vergangenen Jahr hat meine zweite Tochter ebenfalls eine Yogalehrerausbildung gemacht. Sie ist dafür nach Bali geflogen. Mich hat dies sehr gefreut, denn ich hatte sie davor mit meinem Yogakram in Ruhe gelassen. Sie war „nur“ bei meinen Kinderyogastunden dabei.
Aus dieser großen Freude heraus habe ich ein Yogabuch für sie geschrieben:
„Unterrichte Yoga so, wie du atmest. Atemtypen verstehen und Yogastunden leichter planen.“
Du musst wissen, dass dies mein Lieblingsthema ist, über das ich stundenlang reden könnte. Aus dieser Faszination heraus habe ich jetzt mit KI eine App entwickelt, mit der du selbst deinen Atemtyp bestimmen kannst.
Da mir eben der Sonnenstand und der Mondzyklus so wichtig sind, habe ich einen speziellen Mondzeichenkalender designt.
Auch dazu wurde ich durch eine liebe Freundin inspiriert, die ich online über die SPS-Gruppe kennengelernt hatte. Sie hatte uns eine Excel-Tabelle zur Verfügung gestellt, in der pro Tag die Elemente des Mondzeichens dargestellt wurden. Da kam ich auf die Idee, einen Wochenkalender mit den Farben der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser zu kombinieren.
Diesen Wochenkalender gibt es jetzt neu als Journalingbuch auf Amazon:
„Mondzeichen 2027: Wochenplaner & Journaling“
Es ist so spannend, wie mich das Leben führt und mich zu neuen Ideen beflügelt.
Dir möchte ich mitgeben, dass jeder Mensch in deinem Leben auch ein unsichtbares Geschenk für dich hat.
Sei es, dass du auf ein neues Thema aufmerksam wirst. Sei es, dass du ein neues Hobby oder ein neues Thema entdeckst. Sei es, dass diese Begegnung genau das fehlende Puzzlestein in deinem Lebensweg ist.
Meine drei Werte sind Begegnung, Weitergeben und Freude
Menschen mit Herz begegnen, mein Wissen und vor allem meine Lebensfreude weitergeben. Übrigens leite ich immer am letzten Mittwoch im Monat im Stadtteilzentrum Höttinger Au Lachyoga an. :-)
Meine Kante
Yoga ist für mich nicht Sport, sondern ein Hineinfühlen, wie es meinem Körper gerade geht. Wie kann ich meinen Körper unterstützen mit sanften Dehnen, atmen und bewegen. Dabei wird mein Kopf und das Denken klar und weit.
Mein Ausblick
Ich weiß nicht genau, wohin mich mein Weg noch führen wird. Aber genau das finde ich spannend. Wenn ich zurückblicke, waren es oft Begegnungen, aus denen etwas Neues entstanden ist. Deshalb bin ich neugierig, welche Menschen, Themen und Ideen mir als Nächstes begegnen werden.











