Was macht die Organuhr mit den Jahreszeiten?
Vor zwanzig Jahren habe ich eine kinesiologische Ausbildung - Hyperton X - gemacht. Da haben wir das chinesische Meridiansystem gelernt. Welche Muskelgruppen zu welchem Meridian gehören, welche Emotionen dahinter stehen können und wie der Körper über den Muskeltest befragt werden kann.
Dabei wurde uns auch die Meridianuhr gezeigt. Die Meridianuhr bildet alle zwölf Meridiane ab und gibt jedem Meridian ein Zeitfenster von zwei Stunden. Das beginnt in der Früh um sieben Uhr mit dem Magenmeridian, um neun Uhr folgt der Milzmeridian usw.
Damals hatte ich folgende Frage zur Meridianuhr. Wie werden denn die Zeiten bei der Sommerzeit bzw. Winterzeitumstellung zugordnet? Dieses Frage wurde vom Lehrer nicht beantwortet und seitdem mache ich mir immer wieder Gedanken darüber.

Die klassische TCM erklärt, dass sich die Organe und Meridiane in einem zwei-Stunden-Fenster abwechseln. Ich denke mir, dass dieser einfache Raster an die Länge des Tages und der Nacht angepasst werden sollte.
Meine Gedankengänge sind nun folgendermaßen: Zur Tagundnachtgleiche am 20. März und 23. September sind Tag und Nacht gleich lang. Um diesen Zeitraum herum passt die traditionelle Organuhr sehr gut, da wir jeweils 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht haben - in Abhängigkeit vom Standort.
Zur Sommersonnenwende am 21. Juni haben wir mehr Tagesstunden als Nachstunden. Dann würde ich die Organe aufteilen. Das würde bedeuten, dass die Organzeiten in der Nacht eine kürzere Dauer haben und die Organe am Tag eine längere Stundendauer.
Meine Ideen habe ich der KI mitgeteilt und gemeinsam haben wir eine App erstellt, die genau das abbildet.
Voilá hier ist sie und dieser Link führt dich auf die
Seite von Manus:

Meine App sucht sich Sonnenaufgang und Sonnenuntergang aus, berechnet die Tageslänge und Länge der Nacht und teilt dementsprechend die Organzeiten gleichmäßig auf.
Schau dir meine App einmal an!
Bin ziemlich stolz, dass es gleich beim ersten Prompt geklappt hat! :-)
Du kannst einen beliebigen Ort und jedes Datum eingeben.
Eine Frage, die mich 20 Jahre lang begleitet hat – und die heute mit KI zu einer eigenen App geworden ist.











